

Neben Axel Schulz besuchte mit Ulli Wegner eine weitere deutsche Boxsport-Größe das Oktoberfest am Roten Rathaus in Berlin. Im Gegensatz zu Axel Schulz ist Ulli Wegner jedoch eher durch seine Tätigkeit als Trainer anstatt als aktiver Boxer zu Ruhm und Ehre gekommen.
Nachdem er seine Karriere als Boxer beendet hatte, begann er 1971 als Box-Trainer in der DDR, nach der Wende war er bis zum Ende der Olympiade in Atlanta 1996 als Bundestrainer des DABV (Deutscher Amateur-Boxverband) tätig. Insgesamt konnten seine Schützlinge bei Olympischen Spielen, Welt-und Europameisterschaften der Amateure und bei Militärweltmeisterschaften 65 Titel gewinnen.
Wilfried Sauerland warb Ulli Wegner 1996 ab und verpflichtete ihn als Trainer für seinen Boxstall, in welchem er mittlerweile drei Faustkämpfer zur Weltmeisterschaft und fünf weitere zur Europameisterschaft führte.
Wegner wohnt aktuell mit seiner Frau in Berlin und engagiert sich seit 2006 auch als Kommunalpolitiker für die CDU.